12.08.: Auch deutsche Arbeit hält nicht ewig

 

Von unserer Unterkunft sind wir heute Morgen in die Wälder von Kpalime aufgebrochen. Nach einer Fahrt durch den Wald und einem kurzen Fußmarsch erreichten wir einen wunderschönen Wasserfall mitten in der Natur.

In den letzten zwei Tagen hatten wir den Luxus von richtigen Duschen, den viele von uns in den Gastfamilien nicht haben. Sie nutzen dort nur die „African Shower“, dabei handelt es sich um einen Eimer und eine Schale aus Plastik, mit der man sich Wasser über den Körper gießt.

Trotzdem freuten sich alle, nach dem langen Tag schnell in die Gastfamilien zurück zu kommen. Dieser Wunsch ging nicht ganz in Erfüllung: Auf dem Weg nach Lome platzte ein Reifen von unserem Bus. Aufgrund der Doppelbereifung ist jedoch nicht viel passiert. Trotzdem verzögerte sich unsere Weiterfahrt um etwa eine Stunde. Aber wir haben in Afrika bereits gelernt, gelassen zu bleiben und das Beste aus jeder Situation zu machen. Und so kamen unter dem Wellblechdach, wo wir Schutz vor dem einsetzenden Regen suchten, gute Gespräche zustande und der Reifen war bald gewechselt.

An diesem Tag hat es übrigens auch in unseren schönen Mercedes-Bus reingeregnet und die Metallverkleidung im Innenraum hat sich zum Teil verabschiedet. – Auch deutsche Arbeit hält nicht ewig. Apropos: Wir mussten feststellen, dass ein Element vom Niedrigseilparcours den afrikanischen Belastungen nicht standgehalten hat. Aber wir werden es reparieren und noch stabiler bauen!

Wir freuen uns wieder auf die Hauptstadt Lome!

 

By |2017-08-30T11:06:24+01:0014. August 2017|Togo|