22.08.: Ohne Motorräder wäre es weniger stressig

Nach der gemeinsamen Andacht ging es für uns auf den großen Markt in Lome. Dort werden Früchte, Nüsse, Tiere, Kunstgegenstände, Gewürze und viel, viel mehr verkauft. In den engen Straßen fahren ständig laut hupende Motorräder und Autos mit wenigen Zentimetern Abstand an den Marktbesuchern vorbei. Das trägt dazu bei, dass man nach 1-2 Stunden auf dem lauten und hektischen Markt froh ist, wieder im Bus zu sitzen.

Dieser brachte uns nach dem Marktbesuch direkt in die Unterkunft, wo wir uns verabschieden mussten. Wir haben uns in den Familien sehr wohl gefühlt und werden die liebevolle und herzliche Art unserer Gasteltern sehr vermissen.

Vermissen werden wir auch unsere Freunde vom togolesichen Teil der Gruppe, die uns in dem ebenso liebenswerten wie altersschwachen Bus zum Flughafen begleiteten. Wir hoffen, dass viele Teammitglieder im nächsten Jahr mit nach Deutschland kommen können!

Als Erinnerung an Togo haben alle Deutsche beim Abschied am Dienstagabend noch ein kleines Geschenk erhalten. Im Flugzeug beschäftigen uns die vielen Erinnerungen, die wir mit nach Hause nehmen dürfen. Etwa die große Mühe, die man sich für uns gegeben hat, so manche Kuriosität im afrikanischen Verkehr, die guten Gespräche in der Gruppe, die Knappheit an nahezu allen Gegenständen des täglichen Lebens, …

Nach einem planmäßigen Zwischenstop in Niamey (Niger) und einem Umstieg in Paris sind wir wieder gut in Frankfurt gelandet.

Am Flughafen haben bereits einige CVJM’er gewartet. Uns hat nicht nur der herzliche Empfang, sondern auch die mitgebrachte Verpflegung sehr gut getan!

Jetzt freuen wir uns auf eine richtige Dusche, eine Nacht ohne Moskitos und sind dankbar für die Bewahrung der letzten Wochen!

By |2017-08-30T11:05:16+00:0023. August 2017|Togo|